Für einen ungetrübten Badespass

Gerade an heissen Sommertagen bieten Seen und andere Gewässer eine willkommene Abkühlung. Zudem ist das Schwimmen im nicht zu kalten Wasser bestens geeignet, um die Kondition zu verbessern, langsam Muskeln aufzubauen, ohne die Gelenke zu belasten.

Damit das Vergnügen auch positiv endet, sollte man Vorsichtsmassnahmen treffen. Mit jungen, unerfahrenen oder wenig trainierten Hunden sollte man zuerst in  ruhigen Gewässern in Ufernähe üben.

Ist die Aussentemperatur schon warm, aber das Wasser noch sehr kalt, sollte der Hund ganz langsam zuerst mit den Pfoten an die Wassertemperatur gewöhnt werden. Leider sterben immer wieder Hunde an Herzstillstand, wenn die schon warme Aussentemperatur und die noch kalte Wassertemperatur nicht beachtet wird.

Schwimmen ist anstrengender als Laufen. Ein Hund kann sich mitten im See oder Fluss nicht ausruhen. Ein Konditionstraining ist wichtig. Die Kondition des Hundes sollte nicht im Wasser aufgebaut werden, sondern zuvor an Land.

Wie weit und wie lange ein Hund schwimmen kann, hängt von seinem Alter, Gesundheitszustand, Tagesform, der Wassertemperatur und der Strömung ab. Viele Hunde sind manchmal körperlich bereits erschöpft, der Kopf und der Trieb lassen ein zurück an Land schwimmen aber nicht zu. Der Hund sollte deswegen gut beobachtet werden. Erkennt man körperliche Erschöpfung, sollte der Badespass  umgehend abgebrochen und eine Ruhepause eingelegt werden..

Wenn die körperliche Fitness nur schwer einschätzbar ist, dann wird empfohlen den Hund zu seiner Sicherheit und seinem Schutz nur mit einer Schwimmweste ins Wasser gehen zu lassen.

Kommt es aber trotzdem zu einem Notfall, der erste Impuls des Menschen ist dem Hund hinterher ins Wasser zu folgen, sehr verständlich aber lebensgefährlich. 

Immer wieder ertrinken Menschen beim verzweifelten Versuch ihren Hund aus den Fluten zu retten.

Bitte versuchen Sie stattdessen Folgendes:

Die Chance liegt meistens bei Null, dass ein Mensch besser als der Hund gegen  einen Strudel oder die Strömung ankommt und dabei gleichzeitig den Hund herausziehen kann. Man kann jedoch den Hund vom Ufer aus unterstützen. Gerät der Hund in eine Strömung (Fluss), sollte man ihn nicht animieren, gegen die Strömung zurück zu schwimmen, dies ist zusätzlich ermüdend und aussichtslos. Man sollte der Strömung nach am Ufer parallel zum Hund flussabwärts laufen. Durch Rufen den Kontakt zum Hund halten und versuchen den Hund an die nächst mögliche Ausstieg-Stelle zu lotsen. Zum Beispiel mit einem langen Ast in den sich Tiere oft instinktiv verbeissen, kann man versuchen den Hund heraus zu ziehen oder zu lotsen.

In aussichtslosen Fällen, alamieren Sie sofort den Notruf ( Polizei, Wasserpolizei, Feuerwehr ) und rufen Sie laut um Hilfe. 

Ängstliche Hunde einfach ins Wasser zu werfen ist ein absolutes No-Go – leider gibt es aber noch immer Leute, die das tun……..

Naturschutzgebiete müssen respektiert werden.

Der Zugang zum Wasser muss so beschaffen sein, dass der Hund jederzeit selbstständig hinein- und hinausgelangen kann.

Eine Schwimmweste ist für unerfahrene, alte oder kränkelnde Hunde, aber auch für „trainierte„ Hunde bei starker Strömung oder bei längeren Strecken sinnvoll. https://hundgutgesichert.ch/sicherheit/sicher-im-wasser/ 

Ansonsten gilt: Geschirr oder Halsband ausziehen. Der Hund könnte damit an Hindernissen hängenbleiben.

Damit der Badespaß zum Vergnügen wird, packen Sie spannendes, schwimmendes Wurfspielzeug ein.

 

 

 

 

 

 

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