Wandern mit Begleithund - Was sollte beachtet werden

 

Eignung des Hundes zum Wandern

Nicht jeder Hund ( Hundetyp ) eignet sich für mehrstündige oder mehrere Tage dauernde Wanderungen in den Bergen oder im Hochgebirge. 

Die Kondition spielt hierbei eine grosse Rolle, sowie die Gesundheit und die Erziehungdes Hundes.

Kondition: Ist Ihr Hund gewohnt täglich pro Spaziergang bis zu einer halben Stunde zu laufen, können plötzliche, mehrstündige Wanderungen den Hund sehr schnell überfordern. Die Ausdauer sollte im Vorfeld täglich langsam gesteigert werden.

Gesundheit: Sind körperliche Einschränkungen wie Rücken, Gelenk - oder Hüftprobleme bekannt, sollte dies im Vorfeld mit dem Tierarzt angeschaut und besprochen werden.

Erziehung: Ihr Hund sollte auch in fremder Umgebung gut abrufbar sein. Ziehen an der Leine und ausgeprägter, starker Jagdtrieb, der nur schwer unter Kontrolle zu bekommen ist, sind nicht die besten Voraussetzungen für friedliche erholsame Wanderstunden in der Natur.

Eignung: Die Eignung des Hundes für eine längere Wanderung hängt nicht unbedingt von seinem Alter ab. Es wird jedoch empfohlen, dass der Hund für mehrstündige oder auch mehrtägige Wanderungen ausgewachsen sein sollte. Bei Welpen oder Junghunden kann es zu erhöhten Belastungen der Gelenke und Knochen kommen. Je nach Rasse wachsen Hunde bis zum 2. oder 3. Lebensjahr. Je größer die Rasse, umso länger dauert die Wachstumsphase. Bei Unsicherheiten lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten.

Senioren-Hunde können bei guter Kondition zum Wandern mitgenommen werden, wenn die Voraussetzungen an die Gesundheit stimmen. Bei Unsicherheiten konsultieren Sie Ihren Tierarzt.

Ausrüstung für den Hund:

Je nach Länge der Wanderung und den Witterungsverhältnissen müssen Sie mit mehr oder weniger Gepäck rechnen. Da man nicht einplanen kann, ob man unterwegs an einer für Sie und den Hund  sauberen Wasserquelle vorbeikommt, sollte man immer für sich und den Vierbeiner genügend Wasser mitnehmen. Hier eine Packliste für den Rucksack mit Hund. 

  • Ausreichend Wasser
  • Futter
  • Hundenapf/ Behälter
  • Handtuch
  • Kleine Decke
  • Geschirr und Leine
  • Impfpass !
  • Ggf. kleines Spielzeug
  • Desinfektionsmittel
  • Verbandsmaterial
  • Zeckenzange /Pinzette
  • Erste Hilfe-Set   

Verletzungen: Zu Verletzungen kann es immer kommen. Bewahren Sie im Ernstfall Ruhe und organisieren Sie Hilfe. 

Kleinere Wunden können Sie mit Ihrem Profi Erste-Hilfe-Set https://hundgutgesichert.ch/sicherheit/erste-hilfe-set/626/erste-hilfe-tasche-fuer-hunde?c=147 versorgen. Stacheln und Zecken sollten gezogen, Wunden desinfiziert und Pfoten eingecremt werden.

Ptotensalbe: https://hundgutgesichert.ch/schutz/pfotenschutz/298/labbefett-fyra-ess-epi-pads-aus-schweden?c=50

https://hundgutgesichert.ch/schutz/pfotenschutz/297/hundsava-frya-ess?c=50

Pfotenschutz-Schuhehttps://hundgutgesichert.ch/schutz/pfotenschutz/ 

Es ist empfehlenswert auch immer eine Rettungsdecke dabei zu haben: https://hundgutgesichert.ch/trage-und-einstiegshilfen/unterstuetzung-fuer-seniorenhunde/656/rettungsdecke-henry-schein-animal-care?c=147

Eine praktische, tolle Wander-Leine mit Zug-Abfederung und integriertem Bauchgurt (Mensch) aus Schweden: https://hundgutgesichert.ch/leinen-sicherungen/fuehrleinen/792/mr-koppel-leine-multifunktions-leine-aus-schweden?c=45

Dinge, welche man in den Bergen besonders beachten sollte, wenn man mil dem Hund unterwegs ist:

Zu den üblichen Dingen ,die man beachten muss (als Mensch) auf einer Wanderung oder Bergtour, wie Wetter, Strecke, Ausrüstung, Witterung etc…. kommen bei Wanderungen mit Hund noch ein paar spezielle Dinge hinzu. 

Greif-Raubvögel und Mini-Hunde können von grösseren Greifvögeln in den Bergen als Beute betrachtet werden. Je nach Greifvogel-Art können sogar auch Klein-Hunde wie Dackel zu unfreiwilligen Beutetieren werden. 

Wie können Sie das verhindern? Sehen Sie einen Greifvogel über sich und Ihrem Hund kreisen, nehmen Sie Ihren Hund umgehend an die Leine und führen Sie ihn so nahe bei sich wie möglich. Kreist der Greifvogel immer noch über Ihnen und Ihrem Hund, nehmen sie ein grosses Tuch oder eine Jacke und schwenken Sie diese in der Luft. Aus Erfahrung wird dann der Greifvogel weiterziehen. 

Geschützte Tier-Herden durch Herdenschutz-Hunde 

Wie verhalte ich mich mit Begleithund gegenüber Herdenschutz-Hunden?

Video:

http://www.protectiondestroupeaux.ch/faq-was-tun/als-tourist-gegenueber-schutzhunden/videos/

Auf www.herdenschutzschweiz.ch finden Sie alle wichtigen Informationen und eine Online-Karte: http://www.protectiondestroupeaux.ch/faq-was-tun/um-zu-wissen-wo-es-schutzhunde-hat/ Auf dieser Karte können Sie sich informieren, wo sich die von den Herdenschutzhunden des Bundes bewachten Tier-Herden in den Schweizer Bergen befinden.

Bergseen: Bitte beachten Sie, dass Bergseen obwohl die Aussentemperatur warm ist, grösstenteils, im wahrsten Sinne des Wortes eiskalt sind. Springt Ihr Hund  ins Wasser ohne langsame „An-Klimatisierung“, kann das zum sofortigen Herzstillstand führen.

Überforderung: Auch wenn die Motivation groß ist, sollten Sie sich und Ihren Hund nicht überfordern. Vor allem im Sommer geht das sehr schnell. Achten Sie darauf, ob Ihr Hund plötzlich zu Humpeln anfängt, stark hechelt oder andere Anzeichen von Kraftlosigkeit zeigt. Legen Sie in einem solchen Fall ausreichend Pausen ein, um wieder zu Kräften zu kommen.  

Auf alle Eventualitäten gut vorbereitet 

Gemeinsame Abenteuer stärken die Bindung und das gegenseitige Vertrauen zwischen Mensch und Hund.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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